Podiumsdiskussion bei der 9. Jahrestagung zur Migrationsforschung in Österreich
Moderation: Judith Kohlenberger, Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und ‑management (FORM), WU Wien
Diskutant*innen: Rainer Bauböck, EUI, Florenz Marcus Engler, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), Berlin, Solmaz Khorsand, Journalistin, Autorin und Podcasterin, Wien, Wiebke Sievers, Institut für Stadt- und Regionalforschung, ÖAW, Wien Peter Webinger, Innenministerium, Wien
Nie zuvor wurde so viel Wissen über Migration produziert wie heute. Dennoch findet dieses Wissen in die öffentliche Debatte und in politische Entscheidungsprozesse nur begrenzt Eingang. Das Panel fragt daher nach den Ursachen der zunehmenden Kluft zwischen Migrationsforschung, Politik und Medien – und danach, wie sie sich verringern lässt. Migrationsforscher*innen aus Österreich und Deutschland diskutieren gemeinsam mit Vertreter*innen aus Medien und Verwaltung über den Beitrag wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Politik, über erfolgreiche Formen der Zusammenarbeit sowie über strukturelle Hindernisse für eine wissensbasierte Auseinandersetzung mit Migration. Zugleich richtet das Panel den Blick auf Leerstellen, Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen der Migrationsforschung im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.
>Weitere Infos - Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM
Die Jahrestagung richtet sich an ForscherInnen aus allen Disziplinen und Fächern, die sich mit Migration und Integration befassen.
Die 9. Jahrestagung steht unter dem Motto „Zur Relevanz der Migrationsforschung“.
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der zweitägigen 9. Jahrestagung zur Migrationsforschung in Österreich statt.
>Weitere Infos - ÖAW

