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SUMMARY:Wie Ungarn um die Demokratie kämpft
DESCRIPTION:Eine Bühne für Osteuropa: Orbáns Endspiel: Wie Ungarn um die
  Demokratie kämpft\n&nbsp\;\n\n\n\n\n\nIm April 2026 werden in Ungarn Par
 lament und Ministerpräsident neu gewählt. Viktor Orbán hat das politisc
 he System aber so umgebaut\, dass es fast unmöglich scheint\, ihn abzuwä
 hlen – auch wenn sein wichtigster Gegner\, Péter Magyar\, die Umfragen 
 anführt. Die Wahl hat Symbol- und Signalcharakter für Europa. Denn die i
 lliberale Demokratie ist zum Modell für autoritäre Politiker geworden. W
 as Sieg oder Niederlage Orbáns für die EU bedeuten könnten\, darüber d
 iskutieren der langjährige ORF-Korrespondent Ernst Gelegs\, der unabhäng
 ige Parlamentsabgeordnete Ákos Hadházy und die Regisseurin Ildikó Gásp
 ár mit Cathrin Kahlweit.\n\n&nbsp\;\n\nDas Gespräch findet in deutscher 
 Sprache statt.\n\n&nbsp\;\n\nEine Kooperation von BURG und ERSTE Stiftung\
 n\n&nbsp\;\n\nMedienpartner: DIE PRESSE\n\n&nbsp\;\n\nCathrin Kahlweit (J
 ahrgang 1959)\, geboren in Göttingen\, hat nach dem Abitur an der Univers
 ity of Oregon in den USA\, an den Universitäten Tübingen und Göttingen 
 sowie am Puschkin-Institut in Moskau Russisch und Politik studiert. Nach d
 em Staatsexamen und einem Trainee-Programm bei der Dresdner Bank absolvier
 te sie die Hamburger Journalistenschule von Gruner &amp\; Jahr und startet
 e nach einem Jahr freier journalistischer Arbeit beim Bayerischen Fernsehe
 n und diversen Zeitschriften 1989 als Redakteurin für Außenpolitik bei d
 er Süddeutschen Zeitung in München. Dort war sie seit mehr als 30 Jahren
  fest angestellt. Nach einigen Jahren als Redakteurin und Reporterin in Os
 teuropa wechselte sie zeitweilig in die Innenpolitik\, war innenpolitische
  Korrespondentin und betreute die Themen des Tages\, bevor sie für 1 Jahr
  als Leiterin der Talkshow von Anne Will nach Berlin zur ARD wechselte. Ih
 re Rückkehr zur SZ war auch die Rückkehr in die Außenpolitik\; sie war 
 von 2012 bis 2017 Korrespondentin für Österreich\, Zentraleuropa und die
  Ukraine\, von 2017 bis 2020 Korrespondentin für das Vereinigte Königrei
 ch und Irland und seit 2020 bis 2025 erneut für Österreich\, Mittel- und
  Osteuropa zuständig. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Moder
 atorin.\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBiografien der Expert:innen\n&nbsp
 \;\n\n\nIldikó Gáspár ist ungarische Regisseurin und Autorin. Sie stud
 ierte Germanistik\, Theaterwissenschaft und Dramaturgie. Sie ist Hausregis
 seurin und Mitbegründerin des Budapester Örkény Theater. Seit 2015 insz
 eniert sie regelmäßig im Ausland\, hauptsächlich in Schweden\, Lettland
 \, Serbien\, Litauen und Deutschland. Sie schreibt eigene Fassungen und Ad
 aptionen und setzt sich dezidiert mit sozialpolitischen Themen auseinander
 . Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine hohe Abstraktion aus\, in denen s
 ich expressive Bilder mit spielerischem Humor abwechseln und surrealistisc
 he Szenen ins Metaphysische gesteigert werden.\nGáspár wurde mehrmals f
 ür ihre Arbeiten als Regisseurin und Autorin von ungarischen Theaterkriti
 ker:innen nominiert und ausgezeichnet. Seit 2023 lebt sie mit ihrer Famili
 e in Berlin.\n\nErnst Gelegs (geb. 1960 in Wien) ist ein österreichische
 r Journalist. Er war von 1999 bis 2025 ORF-Korrespondent und Leiter des OR
 F-Osteuropastudios in Budapest. Gelegs studierte Politikwissenschaften\, P
 ublizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. 1980
  kam er zum ORF und war zunächst in der Radio-Sportredaktion als Reporter
  und Moderator für die damalige Ö3-Sendung SPORT UND MUSIK tätig. Von 1
 986 bis 1990 arbeitete er als Reporter im Landesstudio Niederösterreich. 
 1991 holte ihn der damalige Chefredakteur Horst Friedrich Mayer in die ZEI
 T IM BILD-Redaktion\, wo er sich ausschließlich innenpolitischen Themen w
 idmete. Von 1992 bis 1996 moderierte er zudem die Kurzausgaben der ZIB\, z
 umeist am Spätabend und zum Sendeschluss. Anfang 1996 war er als Auslands
 korrespondent in London und ab 1998 im Rahmen der ZEIT IM BILD als Reiseko
 rrespondent tätig. Er gestaltete Reportagen und Live-Berichte aus insgesa
 mt 20 Ländern\, darunter aus Krisengebieten wie Irak\, Syrien\, oder Nord
 irland. Gelegs berichtete auch vom amerikanischen Flugzeugträger Theodore
  Roosevelt während des Afghanistan-Einsatzes im Oktober 2001.\nIm Jahr 20
 00 baute er als Auslandskorrespondent das Osteuropabüro in Budapest auf\,
  das er bis zur Pensionierung im Dezember 2025 leitete. Das Büro betreut 
 die Berichterstattung aus Ungarn\, Slowakei\, Tschechien\, Polen\, Rumäni
 en\, Moldawien und Griechenland. Ernst Gelegs lebt in Wien.\n\nDr. Ákos H
 adházy ist Abgeordneter des ungarischen Parlaments und sowohl in Ungarn 
 als auch international als korruptionskritischer Politiker bekannt. Seit 2
 014 ist er Mitglied des Parlaments und vertritt derzeit den 8. Wahlkreis v
 on Budapest als Unabhängiger. Er wurde 1974 in Debrecen geboren. Sein Stu
 dium absolvierte er an der Veterinärmedizinischen Universität in Budapes
 t und verbrachte zudem ein Semester in Deutschland an der Justus-Liebig-Un
 iversität Gießen\, Fachbereich Veterinärmedizin. Wissenschaftliche Arbe
 iten führte er am Biologischen Institut der Semmelweis Universität durch
 .\nHadházy gilt als kompromissloser Kritiker der Regierung Orbán und als
  Symbolfigur des Antikorruptionskampfes in Ungarn. Seine Arbeit ist stark 
 auf investigative Recherche und öffentliche Aufklärung ausgerichtet. Sei
 ne landesweite Bekanntheit gründet sich auf sein konsequentes Vorgehen ge
 gen Korruption\, die Aufdeckung staatlicher Missbräuche sowie seine aktiv
 e Rolle bei der Neugestaltung des öffentlichen Lebens. Er arbeitet regelm
 äßig mit internationalen Organisationen wie dem Europäischen Amt für B
 etrugsbekämpfung (OLAF) bei Korruptionsermittlungen zusammen\, und seine 
 Tätigkeit findet auch in zahlreichen ausländischen Medien Beachtung.\nSe
 ine politische Laufbahn begann er 2006 als kommunaler Abgeordneter in Szek
 szárd\, und landesweite Aufmerksamkeit erlangte er mit der Aufdeckung der
  sogenannten „Tabakladen-Affäre“. Derzeit arbeitet er als unabhängig
 er Abgeordneter. In seiner Arbeit misst er der Transparenz öffentlicher G
 elder\, der Pressefreiheit und dem Schutz demokratischer Institutionen bes
 ondere Bedeutung bei und organisiert regelmäßig Demonstrationen und Kamp
 agnen zu deren Unterstützung.\n\n\n\nWeitere Infos\n\n\n\n\n
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