Public Lecture mit Carolina Plescia an der Universität Wien
Am 26. März 2026 lädt die Universität Wien zur Public Lecture mit Carolina Plescia, Mitglied des Steering Committee des Forschungsverbundes "Demokratie und Menschenrechte". Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Oft sprechen wir über die Vorzüge der Demokratie und die Notwendigkeit, sie zu schützen. Doch was genau verstehen wir unter "Demokratie"? Und woran erkennen wir, ob sie floriert oder unter Druck gerät?
Die Public Lecture mit dem Titel "How Can Democracy Be Measured? Is Democracy Currently in Danger?" beleuchtet den Kerngedanken der Volksherrschaft und zeigt, warum ihre Definition umstrittener ist, als es scheint. Auf Basis aktueller Forschung wird erklärt, wie die Qualität von Demokratie weltweit gemessen wird, warum Ergebnisse teils voneinander abweichen und was sich daraus über aktuelle Entwicklungen ableiten lässt. Erleben wir eine demokratische Rezession oder vor allem wachsende Unzufriedenheit mit ihrer Funktionsweise?
Die Politikwissenschafterin Carolina Plescia (Institut für Staatswissenschaft, Universität Wien) präsentiert empirische Befunde zu demokratischem Rückschritt und diskutiert, was für die liberale Demokratie heute auf dem Spiel steht.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Semesterfrage 2026. der Universität Wien statt.
Carolina Plescia ist Assoziierte Professorin für Digitale Demokratie am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien. Sie leitet das ERC Starting Grant-Projekt DeVOTE, in dem sie untersucht, was Wählen für Bürger*innen in liberalen Demokratien und elektoralen Autokratien bedeutet. Zusammen mit Prof. Sylvia Kritzinger ist sie auch am H2020-Projekt RECONNECT beteiligt, das die Wahrnehmung der Bürger*innen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der EU sowie mögliche Reformszenarien erforscht.
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, HS 42, HG, 2. Stock, Stiege 7
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Keine Anmeldung notwendig.
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