„Mutation des Kapitalismus“
Shoshana Zuboff beschreibt den „Überwachungskapitalismus“ als eine „Mutation des Kapitalismus“, die auf der Umwandlung menschlicher Erfahrung in Verhaltensdaten beruht und eine neue Form von „instrumentärer Macht“ hervorbringt. Diese greift nicht nur die Würde des Menschen an, sondern gefährdet auch die Demokratie und höhlt Grundlagen kritisch-reflektierter Vernunft und Teilhabe aus. Der Vortrag erörtert Zuboffs Konzept und zeigt einige Fluchtlinien für eine demokratisierende Öffnung und Transformation auf.
Richard Weiskopf, Professor für Organisationstheorie an der Universität Innsbruck. Er beschäftigt sich mit der kritischen Analyse von organisationalen Praktiken, mit Machtausübung und der ethisch-politischen Transformation von Organisation(en). Whistleblowing und „Wahrsprechen“, Transparenz und Sichtbarkeit, Algorithmen und Ethik als kritische Praxis sind Schwerpunkte.
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"Wissen macht Demokratie" im Museumsquartier Raum D

