25. Oktober 2025
16:00 - 18:00

Schule als Ort gelebter Demokratie


Wie Schulen Demokratie stärken können – Chancen und Herausforderungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der betrifft.demokratie-Reihe "Demokratie im Gespräch"

 

In Anbetracht aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – wie dem Erstarken antidemokratischer Tendenzen, wachsender politischer Polarisierung und der sinkenden Bereitschaft junger Menschen zur politischen Teilhabe – rückt die Schule als zentraler Ort politischer Bildung und demokratischer Sozialisation verstärkt in den Fokus bildungswissenschaftlicher wie auch bildungspolitischer Diskussionen. An fünf Wiener Mittelschulen wird Demokratie ab Herbst in einem Pilotprojekt zum Leben erweckt. Das Projekt „Demokratieschule Wien" wird vom Verein Wiener Jugendzentren koordiniert, aus den Ergebnissen sollen Aktionspläne entstehen, um mehr demokratische Schulkultur zu etablieren.

 

Wie erleben junge Menschen Demokratie im Schulalltag? Welche Möglichkeiten gibt es, demokratisches Handeln zu fördern – im Klassenzimmer, im Schulhof und darüber hinaus? In der Gesprächsreihe „Demokratie im Gespräch“ widmen wir uns dieses Mal dem Thema „Schule als Ort gelebter Demokratie“.
Gemeinsam mit Expert:innen aus der offenen Jugendarbeit, engagierten Lehrer:innen und Expertinnen für Demokratiepädagogik diskutieren wir über Chancen, Herausforderungen und gute Praxis in Schule und Jugendarbeit.

 

Ziel der Veranstaltung ist es, Ansätze, Konzepte und Best-Practice-Beispiele sichtbar zu machen, die zur Stärkung demokratischer Kompetenzen und politischen Urteilsvermögens bei Schüler:innen beitragen. Wir wollen überlegen, wie Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe systematisch in schulische Bildungsprozesse integriert werden kann.

 

Mit dabei:

  • Anja Gerhartl, Mitarbeiterin der Wiener Jugendzentren, Projektleitung Demokratieschule Wien – ein partizipatives Programm der Stadt Wien zur strukturellen Stärkung einer demokratischen Schulkultur
  • Heidi Schrodt, Vorsitzende der Bildungsinitiative "BildungGrenzenlos", ehem. Direktorin des Gymnasiums Rahlgasse in Wien und Autorin des Buchs "Sehr gut oder Nicht genügend. Schule und Migration in Österreich"
  • Timon Karner, Maturant der AHS Rahlgasse (war Klassensprecher, Umweltsprecher und Gendersprecher der Schule; Teilnahme am Erasmusprojekt "Love your City"), derzeit Zivildiener
  • Christian Filko, Hochschullehrer für Geschichts- und Politikdidaktik mit Schwerpunkt Menschenrechtsbildung, Migration und Global Citizenship Education an der PH Wien
  • Moderation: Bernhard Kernegger, 2019 bis 2023 Vizerektor für Lehre und Entwicklung an der Universität für angewandte Kunst Wien und co-verantwortlich für das im Juni 2025 (vorläufig?) ausgelaufene österreichweite UniNEtZ-Projekt zur Umsetzung der SDGs in Österreich
Flyer (PDF)

 

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