Herausforderungen und Gegenstrategien
Im aktuellen Weltgeschehen finden populistische Politiker*innen zunehmend Gehör – nicht zuletzt durch die Dynamik sozialer Medien, deren Algorithmen polarisierende Inhalte besonders verstärken. Vor allem in der Asyl- und Migrationspolitik gewinnen rechtspopulistische Narrative an Einfluss und drängen auch gemäßigte Parteien dazu, sich populistischer Rhetorik zu bedienen. Doch solche Debatten tragen nicht zu konstruktiven Lösungen bei. Statt gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, spalten sie und verschärfen bestehende Konflikte. Wie lässt sich dem entgegenwirken?
In der Diskussionsveranstaltung gehen wir gemeinsam folgenden Fragen nach: Welche Auswirkungen hat der Populismus auf das gesellschaftliche Zusammenleben? Wie können sich Betroffene, zivilgesellschaftliche Initiativen und engagierte Bürger*innen gegen populistische Diskurse behaupten? Und welche Rolle können differenzierte Narrative, Solidarität und demokratische Bildung dabei spielen?
Teilnehmer*innen an der Podiumsdiskussion
Nina Hofmann: Co-Projektleiterin von ZIMT - Zentrum für Interkulturalität, Miteinander und Teilhabe in Braunau am Inn
Jwan Haji: Sozialarbeiter, Bewährungshelfer und Dolmetscher mit Fluchterfahrung, setzt sich für eine sachliche Asyldebatte ein
Walter Ötsch: Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz, Co-Autordes Buchs „Populismus für Anfänger: Anleitung zur Volksverführung“
Moderation: Barbara Sieberth (Friedensbüro Salzburg)
Eine Veranstaltung des Afro-Asiatisches Instituts in Kooperation mit dem Friedensbüro Salzburg und der Plattform für Menschenrechte Salzburg
