Für ein friedliches, demokratisches Miteinander mit Sozialen Medien.
Für ein friedliches, demokratisches Miteinander mit Sozialen Medien. Wie stellen zivilgesellschaftliche Akteur*innen Sichtbarkeit her und welche Formen digitaler Teilhabe existieren? Speaker: Ricarda Drüeke, assoz. Prof. der Kommunikationswissenschaft, Universität Salzburg
Dieser Kurs behandelt Teilhabe und Partizipation über digitale Medien mit dem Schwerpunkt auf Sichtbarkeit als ambivalente politische Ressource. Im Zentrum stehen Fragen danach, wie zivilgesellschaftliche Akteur*innen Sichtbarkeit herstellen, welche Formen digitaler Teilhabe existieren und welche Rolle visueller Aktivismus in Protestbewegungen spielt.
Anhand des visuellen Aktivismus u. a. feministischer Akteur*innen und der OMAS GEGEN RECHTS auf Instagram und TikTok werden exemplarisch vier visuelle Proteststrategien herausgearbeitet, durch die Gegenbilder, kollektive Identitäten und politische Positionen erzeugt werden. Diese werden gemeinsam diskutiert und im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit für die eigene politische Praxis oder berufliche Arbeit reflektiert.
Über Ricarda Drüeke
Assoziierte Professorin am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Sie ist Co-Leiterin des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion der interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst.
In der Lehre arbeitet Ricarda Drüeke an der Schnittstelle von (Medien-)Aktivismus, Protest und Gender Media Studies. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit befasst sie sich mit Inklusions- und Exklusionsprozessen in und durch Medien, Protestbewegungen sowie Dynamiken der Empörung in digitalen Öffentlichkeiten.
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