Gegenstimmen – Friedlicher Widerstand oder Gewalt als Mittel zum Zweck?
Friedlicher Widerstand oder Gewalt als Mittel zum Zweck? Wer hat recht? Gibt es eine Wahrheit? Und wie gehen wir mit der Meinung der anderen um? Eine Auseinandersetzung.
Vor dem Hintergrund der erschreckenden geopolitischen Veränderungen und kriegerischen Auseinandersetzungen, aber auch bestehender Machtstrukturen, fragen wir uns:
Soll man Gewaltbereitschaft unterstützen oder bedingungslos mit friedlichen Mitteln kämpfen?
Eindeutig Position zu beziehen ist gar nicht so leicht. Gleichzeitig hat sich eine Unversöhnlichkeit und ein Schwarz-Weiß-Denken im direkten Miteinander breitgemacht. Fußen tiefgreifende Errungenschaften der Vergangenheit, wie etwa jene im Gefolge der französischen Revolution, nicht auf brutaler Gewalt? Aber heiligt der Zweck jemals die Mittel?
Wir bringen im Rahmen der Demokratiewoche eine Kostprobe aus unserem zukünftigen Programm zur Aufführung.
Die Premiere findet am 23.1.2027 im Ehrbarsaal statt, Details zu weiteren Auftritten folgen.
Musikalische Leitung: Monika Lang
Dramaturgie: Lies Kato
Regie:Nika Sommeregger
Weitere Infos
Die Gegenstimmen sind ein politisch engagierter, demokratisch organisierter, 50-stimmiger Chor aus Wien. Sie richten sich gegen Krieg, Faschismus, Gewalt und Unterdrückung, stellen Fragen, und singen gegen mangelndes Interesse und das Schweigen. Am liebsten werden Themen vertont, die in der üblichen Diskussion leicht oder sogar gerne übersehen werden.

