24. Oktober 2026
16:00 - 18:00

Kann man Herkunft hören?


Sprache als Beweismittel im Asylverfahren

 

Kann man am Sprechen eines Menschen erkennen, woher er kommt? Der interaktive Workshop zeigt, wie unsicher, biografisch verkürzt und zugleich folgenreich solche Zuschreibungen im Asylverfahren und darüber hinaus sein können. Anhand von Beispielen diskutieren wir, warum Sprachen keine eindeutige Zuordnung von Herkunft erlauben und welche Anforderungen an sprachliche Expertise in rechtsstaatlich sensiblen Verfahren gestellt werden müssen.

 

Brigitta Busch, Professorin für Sprachwissenschaften an der Universität Wien und forscht zu Mehrsprachigkeit, Spracherleben, Migration und Sprachpolitik.

 

Jonas Hassemer, Soziolinguist an der Universität Wien mit Schwerpunkten auf Mehrsprachigkeit, sozialer Ungleichheit, Arbeit und Migration.

 

Sabine Lehner, Soziolinguistin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten und forscht zu Sprache, Asyl, Migration und kommunikativer künstlicher Intelligenz.

 

Khoi Nguyen, Mehrsprachigkeitsforscher an der Universität Wien mit Schwerpunkt auf religiösen Praktiken.

 

Barbara Seidlhofer, Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Wien und beschäftigt sich mit English as a Lingua Franca und Mehrsprachigkeit.

 

Miriam Weidl, Soziolinguistin an der Universität Wien und forscht zu Mehrsprachigkeit und sprachlicher Vielfalt im Bildungskontext sowie zu Translanguaging und partizipativen Forschungsansätzen.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe
"Wissen macht Demokratie" im Museumsquartier Raum D

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24. Oktober 2026
16:00 - 18:00
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