„Himmel und Erde” - Politischer Islam vs. Demokratie


Dialog. Grenzen überschreiten.

 

Das Thema „Islam und Demokratie“ beschäftigt uns schon seit Längerem. Dabei wird die Debatte, vor allem zum Thema „Migration und Inklusion“, von negativen Pauschalisierungen überlagert. Es entsteht der Eindruck, als seien Demokratie und Islam nicht miteinander vereinbar, obwohl die Mehrheit der muslimischen Bevölkerung im Westen das demokratische Leben im säkularen Rechtsstaat befürwortet. Hier fehlt uns die notwendige Differenzierung zwischen politischem Islam und Religion. Um genau da anzusetzen, bedarf es offener Kommunikationswege - auch in der heimischen Medienlandschaft.

Die Diskussionsrunde will Impulse liefern, die den Weg zu differenzierten Gedanken ermöglichen. Schließlich soll eine verständnisvolle Begegnung mit dem/der anderen erzielt werden.

 

Programm:

 

Derwisch-Tanz mit dem Titel „Himmel und Erde”.

Eine Performance des international bekannten Digital Creators Ziya Azazi mit Publikumsbeteiligung.

 

DiskussionsrundeDialog. Grenzen überschreiten. Politischer Islam vs. Demokratie" mit:

 

Jens Kreinath, Professor am Institut für Anthropologie an der Wichita State University in Kansas (Vereinigte Staaten). Er beschäftigt sich mit der Anthropologie des Islam, der Ästhetik der Religion und der Bedeutung von Ritualen. Seine Feldforschung konzentriert sich auf heterodoxe islamische Traditionen und interreligiöse Pilgerorte in der Türkei. Er ist Syrienexperte.

 

Fatma Akay-Türker, promovierte Historikerin und islamische Religionslehrerin sowie derzeit Doktorandin der Islamischen Theologie. Im Jahr 2023 gründete sie die Muslimische Frauengesellschaft in Österreich, die „tabuisierte Diskurse rund um die Themen Gender- und Geschlechtergerechtigkeit aus der muslimischen Community von innen heraus” vorantreiben will.

 

Fritz Hausjell, emeritierter Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Derzeit ist er Präsident von „Reporter ohne Grenzen” (RSF) Österreich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Migration, Diversität und Medien, Medien- und Kommunikationspolitik, öffentlich-rechtliche Medien und Medienkompetenz.

 

Moderation:

Zeynep Arslan, Doktorin der Sozialwissenschaften, Gender- und Diversitätsexpertin, Autorin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Identitäts- und Zugehörigkeitsprozesse, postkoloniale Machtkritik, Alevismen, intersektionaler Feminismus, Migration und Plurilingualität. Ihr Fokus liegt dabei auf marginalisierten Gruppen und deren politischen, sprachlichen und sozialen Positionierungsprozessen.

 

Weitere Informationen (in türkischer Sprache)

 

Weitere Informationen (Facebook)

 

 

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