9. September 2026 - 11. September 2026
00:00

Gute Grundversorgung für alle innerhalb planetarer Grenzen


Gute Grundversorgung für alle innerhalb planetarer Grenzen
Konferenz an der TU Wien

 

Performativer Auftakt am 09.September 2026 mit Künstler:innen Team Michael Turinsky und Liv Schellander

 

Das Kompetenzzentrum für Alltagsökonomie und das Institut für Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik laden zur zweitägigen Konferenz an der TU Wien ein.

 

Gemeinsam wollen wir auf Basis eines breiten Wirtschaftsverständnis, interaktiv und interdisziplinär, Strategien entwickeln, um die Grundversorgung für alle zu stärken und planetare Grenzen zu schützen.
Inhaltlich schließt die Konferenz an den Ergebnissen der 2024 veröffentlichten Studie „Daseinsvorsorge 2030: Gute Grundversorgung für alle innerhalb planetarer Grenzen“ an.

 

Die Konferenz vom 10. und 11. September wird u.a. vonseiten des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, der Arbeiterkammer Wien und der österreichischen Nationalbank u.w. gefördert.

 

Eröffnungspodium: Wirtschaft neu denken! Wie die Alltagsökonomie soziale Sicherheit innerhalb planetarer Grenzen schafft

 

10. September 2026 von 09:15 bis 10:30 Uhr​

 

Wenige zweifeln, dass wir aktuell in einer Wendezeit leben. Vielfältige Krisen haben Wirtschaft, Gesellschaft und Natur erfasst, die ein Umdenken erfordern – auch in der Art, wie wir über Grundversorgung sprechen. Der Zeitpunkt Wirtschaft neu zu denken ist jetzt. Dazu gehört auch eine Wende im alltäglichen Sprachgebrauch. Die Abkehr veralteter Begriffe eröffnet neue Denkschemata und damit neue Horizonte, wie Wirtschaft anders betrachtet und gestaltet werden kann und die Bereitstellungssysteme und sozialökologische Infrastrukturen ins Zentrum stellt. Beim Wirtschaften geht es um die Versorgung der Menschen, das heißt auch um unbezahlte Arbeit und die biophysischen Grundlagen der Produktion. Mit einem breiten Verständnis von Wirtschaften als die Organisation der Lebensgrundlagen können lokale, nationale und globale Dynamiken ebenso integriert analysiert werden und Produktion und Reproduktion zusammengedacht werden.

 

Andreas Novy, WU Wien, Institut für Räumliche und Sozial-Ökologische Transformation
Lucia Behring, WU Wien, Institut für Räumliche und Sozial-Ökologische Transformation
Kommentare von:
Thomas Eibl, Wirtschaftskammer Österreich, stv. Leitung Abteilung Wirtschaftspolitik
Christa Schlager, Arbeiterkammer Wien, Leitung Abteilung Wirtschaftspolitik

 

Weitere Infos und detailliertes Programm

Lade Karte ...

Nach oben scrollen