23. Oktober 2026
14:00 - 19:00

Geld. Macht. Politik.


Geld. Macht. Politik.
Wieviel Superreichtum verträgt die Demokratie?

 

In einer Demokratie gilt idealerweise das Prinzip „Eine Person, eine Stimme“ (One person, one vote). Große Vermögenskonzentrationen verkehren diesen Grundsatz jedoch oft zu einem Prinzip von „Ein Euro, eine Stimme“, was die politische Gleichheit untergräbt.

 

Die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger hat in den vergangenen Jahren weltweit ein historisches Ausmaß erreicht. Parallel dazu wächst die Sorge, dass wirtschaftliche Macht zunehmend in politische Einflussnahme übersetzt wird, sei es durch Lobbying, Parteispenden, Medienbesitz, Think-Tank-Finanzierung oder philanthropische Initiativen, die politische Agenden prägen.

 

Diese Entwicklungen werfen eine grundlegende Frage auf: Wie widerstandsfähig ist eine Demokratie gegenüber der Macht extrem großer Vermögen und wo entstehen Risiken für politische Gleichheit, Transparenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt?

 

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