Wieviel Einfluss von Superreichtum verträgt unsere Demokratie
Die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger hat in den vergangenen Jahren weltweit ein historisches Ausmaß erreicht. Parallel dazu wächst die Sorge, dass wirtschaftliche Macht zunehmend mit politischer Einflussnahme einhergeht, sei es durch Lobbying, Parteispenden, Medienbesitz, Think-Tank-Finanzierung oder philanthropische Initiativen, die politische Agenden prägen. Dieses Ungleichgewicht lässt viele glauben, Politik diene nur den Mächtigen - und schwächt das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen.
Im Rahmen der Tagung diskutieren wir den politischen Einfluss und die Widerstandsfähigkeit der Demokratie gegenüber der Macht extrem großer Vermögen. Wo entstehen Risiken für politische Gleichheit, Transparenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt und welche Ansätze gibt es, diesen Entwicklungen entgegenzutreten?
VHS Linz in Kooperation mit mehr demokratie!
Gefördert aus den Mitteln der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten
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In einer Demokratie gilt idealerweise das Prinzip „Eine Person, eine Stimme“ (One person, one vote). Große Vermögenskonzentrationen verkehren diesen Grundsatz jedoch oft zu einem Prinzip von „Ein Euro, eine Stimme“, was die politische Gleichheit untergräbt.
Die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger hat in den vergangenen Jahren weltweit ein historisches Ausmaß erreicht. Parallel dazu wächst die Sorge, dass wirtschaftliche Macht zunehmend in politische Einflussnahme übersetzt wird, sei es durch Lobbying, Parteispenden, Medienbesitz, Think-Tank-Finanzierung oder philanthropische Initiativen, die politische Agenden prägen.
Diese Entwicklungen werfen eine grundlegende Frage auf: Wie widerstandsfähig ist eine Demokratie gegenüber der Macht extrem großer Vermögen und wo entstehen Risiken für politische Gleichheit, Transparenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt?
