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SUMMARY:Frieden schaffen
DESCRIPTION:Österreichische Neutralitätspolitik in Zeiten globaler Machtp
 olitik\n\nVortragsreihe zur politischen Erwachsenenbildung\n\n&nbsp\;\n\nU
 nter „Grammatik des Krieges“ fasst die Schriftstellerin Marlene Streer
 uwitz jene Entwicklungen zusammen\, die sich seit dem russischen Angriffsk
 rieg auf die Ukraine vor unser aller Augen abspielen. Krieg auf europäisc
 hem Boden ist nicht mehr bloß Vergangenheit oder Möglichkeit\, sondern g
 egenwärtige Realität. Dabei sprechen einerseits Waffen\, auf der anderen
  Seite spielen jedoch auch Prozesse der Normalisierung und Rechtfertigung 
 von kriegerischen Mitteln eine zentrale Rolle. Die Friedensforscherin Clau
 dia Brunner beschreibt ebensolche Prozesse als „diskursive\, kognitive u
 nd affektive Militarisierung“. Wie kann nun der „Grammatik des Krieges
 “ ein Vokabular des Friedens entgegengesetzt werden?\n\n&nbsp\;\n\nAnkn
 üpfend an den Schwerpunkt der ÖGPB-Projektförderung 2026 widmet sich 
 unsere diesjährige Vortragsreihe dem Thema „Frieden schaffen“. In Koo
 peration mit dem Depot und der FAKTory finden im Herbst 2026 vier Vort
 räge zu folgenden Fragen statt:\n\n&nbsp\;\n\n 	Unter welchen historische
 n Vorzeichen entstand die österreichische Neutralitätspolitik und wie is
 t sie heute zu bewerten?\n 	Wie kann Solidarität als Grundlage für Fried
 en gefördert werden?\n 	Vor welchen Chancen und Herausforderungen steht d
 ie feministische Friedensarbeit?\n 	Welche friedenspädagogischen Ansätz
 e existieren in der politischen (Erwachsenen-)Bildung? \n\n&nbsp\;\n\nOli
 ver Rathkolb\nÖsterreichische Neutralitätspolitik in Zeiten globaler Mac
 htpolitik\n\nDerzeit gibt es intensive Debatten über die Aufgabe des Neut
 ralitätsstatus\, auch immer häufiger verbunden mit der Forderung nach ei
 nem Beitritt Österreichs zur NATO. Im Rahmen des Vortrags wird die Rolle 
 der Neutralität im Kalten Krieg beleuchtet und die Frage gestellt\, wie n
 eutral Österreich gewesen ist. Die historischen Aufmarschpläne von NATO 
 und Warschauer Pakt bezüglich Österreich werden evaluiert. Außerdem sol
 len die Ursachen der aktuellen Debatten sowie das Desinteresse der meisten
  politischen Parteien an einer Aufgabe der Neutralität als Identitätspar
 ameter hinterfragt werden.\n\nOliver Rathkolb\, Professor i.R. für Zeitge
 schichte an der Universität Wien\n\n&nbsp\;\n\nWeitere Infos
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