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SUMMARY:Freiheiten in der Demokratie - Meinungsfreiheit
DESCRIPTION:Diskussionsstation und Rundgang zum Thema Freiheiten in der Dem
 okratie\n&nbsp\;\n\nDiskussionsstation zu den Themen Meinungs-\, Versammlu
 ngs- und Informationsfreiheit in der Demokratie mit anschließendem Rundga
 ng\n\n&nbsp\;\n\nRestitutaplatz (U6\, Schnellbahn Handelskai)\, 13:00 Uhr
 \,\nSchwerpunkte: Meinungs-\, Versammlungs-\, Informationsfreiheit\n14:00
  Uhr Rundgang\nAnmeldung per E-Mail an rote.spuren@chello.at\n\nUnsere The
 sen und Fragen dazu:\nDarf ich in der Demokratie alles sagen?\nDie Aufgabe
  des staates ist es die Informationsfreiheit zu gewährleisten und „Fake
  News“ zu bekämpfen.\nWer braucht heute noch Gewerkschaften?\nOhne Wide
 rstand und Widerspruch keine Demokratie!\nIch teile ihre Meinung nicht\, w
 ürde aber mein Leben dafür einsetzen\, dass sie si äußern dürfen. (Vo
 ltaire)\nSchränken soziale Medien die Meinungs- \, Versammlungs- und Info
 rmationsfreiheit ein?\nDürfen alle demonstrieren gehen?\n\n&nbsp\;\n&gt\;
  Weitere Infos\n&nbsp\;\n\nDas Wirken um Meinungs- und Versammlungsfreihei
 t in der Brigittenau.\n\n&nbsp\;\n\n„Ich teile Ihre Meinung nicht\, wür
 de aber mein Leben dafür einsetzen\, dass Sie sie äußern dürfen!“ (V
 oltaire)\n\n&nbsp\;\n\nOhne Widerspruch keine Demokratie. Die Schwester Ma
 ria Restituta (geborene Helena Kafka)\, Walter Schopf und Josef Baldmann o
 pferten ihr Leben während des Nationalsozialismus für die Demokratie.\nW
 er sorgte für Aufklärung\, Bildung und gesellschaftliche Mitbestimmung\,
  beginnend von den Arbeiter:innenbildungsvereinen bis zur heutigen Volksh
 ochschule. Getragen von der Überzeugung\, dass Bildung für Alle wichtige
  Bausteine für ein gutes Leben bedeuten\, kämpften Personen wie Leopold 
 Winarsky für eine lebenswerte Zukunft in der Brigittenau. Im Johann Böhm
 -Hof „begehen“ wir die Bedeutung von Gewerkschaften in der Demokratie.
 \n\n&nbsp\;\nEinige Stationen des Rundgangs\nAn Plätzen\, die wir beim Ge
 hen passieren\, gibt es von uns Zusatzinformationen.\n&nbsp\;\n\n 	Station
 : Maria Restituta – Platz\nVom Operationssaal zum Hinrichtungsraum – h
 ier schildern wir das Leben einer widerständigen Klosterschwester\, die a
 uch zu den Pionierinnen der ganzheitlichen Pflege gehört\, wie sie sich f
 ür Meinungsfreiheit im Krankenhaus einsetzte. Nach der Anzeige eines NS-A
 rztes wurde sie am 30. März 1943 um 18:21 Uhr im Landesgericht Wien hinge
 richtet.\n 	Station: Leopold Winarsky – Hof\nWir besuchen einen Gemeinde
 bau des Roten Wien\, der nach Leopold Winarsky benannt ist. Hier steht sei
 n Leben im Mittelpunkt. Der erklärte Gewerkschafter\, Sozialist und Krieg
 sgegner setzte sich sein ganzes Leben für Demokratie\, Versammlungsrecht 
 und Wahlrecht ein. In seinem Nachruf heisst es:\nWer ihn jemals auf der Tr
 ibüne gesehen hat\, der wird sich gewiss immer seiner erinnern. Wie ein S
 innbild des Befreiungskampfes der Arbeiterschaft steht seine hohe Gestalt 
 vor uns. Die stolze Haltung des Kopfes\, der freie kühne Blick seiner hel
 len Augen\, die große ungezwungene Geste seiner schlanken Hände\, all da
 s sehen wir deutlich vor uns\, sobald sein Name an unser Ohr klingt. Wir g
 lauben dann seine kraftvolle\, frische Stimme zu hören. seine Worte\, die
  zugleich hinreißend und überzeugend wirken.\n 	Station: Gedenktafel fü
 r Walter Schopf und Josef Baldrmann\nWir besuchen die Gedenktafel für NS-
 Opfer Wien in der Hellwagstrasse 4\, wo an Josef Baldrrmann und Walter Sch
 opf erinnert wird. Die Brigittenauer Widerstandskämpfer\, die hier in der
  ehemaligen Metallwarenfabrik Blau in der die beiden beschäftigt waren un
 d Unterstützungsgelder für die Familien Inhaftierter sammelten. Dafür w
 urden sie am 2. März bzw. 9. September 1943 hingerichtet.\n 	Volkshochsch
 ule Brigittenau\nBereits die Arbeiterbildungsvereine versuchten ein pädag
 ogisches Netz über ihre Mitglieder zu werfen\, besonders im Kampf gegen d
 en Alkohol und den damit verbundenen Gewalttaten wie Schlägereien. Die Vo
 lkshochschulen sind die Nachfolger dieser Tradition der Volksbildung basie
 rend auf den Prinzipien der Aufklärung und Chancengerechtigkeit. Sie biet
 en flexible Bildungsmöglichkeiten\, die sich an den Bedürfnissen der Tei
 lnehmer:innen orientieren.\n 	Professor Manfred Ackermann\nAb 1923 reorgan
 isierte Ackermann die Jugend des „Zentralvereines der kaufmännischen An
 gestellten“ und baute sie zu einer der stärksten und aktivsten Jugendor
 ganisationen aus. Ackermann war auch einer der Mitbegründer der „Sozial
 istischen Jungfront“\, einer Organisation\, die als Vorläuferin der Ju
 ngen Generation (JG) angesehen werden kann.\n 	Johann Böhm – Hof\nIn d
 en kommunalen Wohnbauten der 50er-Jahre finden sich die ersten Ansätze de
 r sich später durchsetzenden Zeilenbauweise\, die bis heute die großen V
 orstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer\, höher und ware
 n verstärkt in Blockform gestaltet. Die Wohnhausanlage wurde 1966 nach Jo
 hann Böhm (1886-1959)\, einem Gewerkschafter aus Niederösterreich\, bena
 nnt. Böhm war SPÖ-Gemeinderat\, Begründer und erster Präsident (1945-1
 959) des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.\n 	Ehemalige Synagoge in d
 er Kluckygasse\nZwischen den Jahren 1899 und 1900 wurde die Synagoge vom T
 empelverein Brigittenau nach Plänen des Architekten Jakob Gartner erbaut\
 , der damit bereits den dritten Tempel in Wien verwirklichte. Die Eröffnu
 ng des Tempels fand am 20. September 1900 statt.\nDie Synagoge wurde währ
 end der Novemberpogrome 1938 zerstört. Um 7:00 Uhr des 10. November 1938 
 begann die Plünderung der Synagoge.\n\n&nbsp\;
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