20. Oktober 2026
12:00 - 13:30

Demokratie und transformative Klimapolitik


Die Klimakrise wird von wenigen verursacht, trifft aber viele

 

Die Klimakrise wird überproportional von wenigen verursacht, trifft aber die breite Bevölkerung ungleich stärker. Das sollte Klimapolitik eigentlich mehrheitsfähig machen. Doch das Verhältnis von Klimapolitik und Demokratie ist komplexer: Die Ausweitung sozialer Teilhabe war historisch in vielen Gesellschaften mit fossilen Energieträgern verknüpft. Diese Verknüpfung nutzen aktuell rechtsautoritäre Akteure gegen die Klimapolitik. Der Vortrag stellt Überlegungen zu einer transformativen Klimapolitik an, die zugleich die Demokratiegefährdung von rechts als auch die sich zuspitzende Klimakrise wirksam adressieren könnte.

 

Alina Brad ist Politikwissenschaftlerin und Senior Scientist am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Forschungsschwerpunkt: politische Ökonomie von Klimaschutz und sozial-ökologische Transformation, insbesondere zur Klimapolitik und CO₂-Entnahme in der EU; von 2022 bis 2025 koordinierende Leitautorin des APCC Assessment Report on Climate Change in Austria und Vorstandsmitglied des Climate Change Center Austria (CCCA).

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe
"Wissen macht Demokratie" im Museumsquartier Raum D

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20. Oktober 2026
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