Buchpräsentation "Postcolonial African Migration to the West"
(mit Livestream) und einer anschließenden Podiumsdiskussion
Im Band "Postcolonial African Migration to the West" argumentiert der Autor Belachew Gebrewold, dass die postkoloniale Migration in den Westen auch aus einem mimetischen Sehnsucht nach Existenz entspringt: dem Streben nach Anerkennung durch die Nachahmung des Westens gegen den langen Schatten der Sklaverei, des Kolonialismus und der anhaltenden Dominanz. Der Autor diskutiert, wie Wunsch, Anerkennung und historisches Erbe die heutigen Entscheidungen beeinflussen, und überlegt, was dies für Politik, Kultur und Zugehörigkeit bedeutet.
Das Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW und die Themenplattform Migration und Diversität der ÖAW laden zur hybriden Präsentation des Bandes und einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Expert:innen ein. Nach einer Einführung durch den Autor Belachew Gebrewold, MCI Innsbruck, im Gespräch mit Rainer Bauböck, EUI Florenz, diskutieren Miriam Mona Mukalazi vom Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) und Mathias Czaika, von der Universität für Weiterbildung Krems, am Podium mit dem Autor. Es moderiert die Co-Leiterin der Themenplattform Wiebke Sievers vom Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW.

