Über FAIRsorgen!
Als breites Bündnis von Menschen und Organisationen setzen wir uns für ein fürsorgliches, versorgendes und vorsorgendes Wirtschaften ein: Für mehr Zeit, Geld und Wertschätzung für jene, die Care-Leistungen erbringen, für mehr Rechte und Gerechtigkeit, mehr Mitgestaltung und mehr Macht, um unsere Anliegen umzusetzen.Warum gibt es FAIRsorgen!
Care-Arbeit, also Sorgearbeit, ist die Voraussetzung dafür, dass wir gut miteinander leben und füreinander da sein können. Bezahlt oder unbezahlt ist sie die Grundlage für alle Lebensbereiche. Spätestens die Corona-Krise hat das für alle sichtbar gemacht. Aber die Realität sieht leider anders aus. In allen Care-Berufen, also überall dort, wo es darum geht, Menschen zu pflegen, zu betreuen, zu bilden, zu unterstützen oder zu begleiten, zeigt sich ein ähnlich frustrierendes Bild: zu wenig Zeit, zu wenig Personal, zu wenig Geld und auch zu wenig Anerkennung. Ein großer Teil der Sorgearbeit geschieht zu Hause, dort gibt es ebenso wenig Anerkennung und gar kein Geld. Es sind vor allem Frauen, die diese unersetzliche Care-Arbeit leisten. Das ist nicht fair!Zu lange war die Arbeit der Fürsorge, des Versorgens und Vorsorgens selbstverständlich. Zu lange wurde sie unsichtbar gemacht, obwohl sie das Fundament des Wirtschaftens ist. Das vorherrschende, auf Konkurrenzdenken und Profit aufbauende Wirtschaftssystem zerstört unsere Lebensgrundlagen. Damit ein gutes Leben für alle möglich wird, braucht es ein faires Wirtschaften, das unsere Bedürfnisse und die der Natur ins Zentrum rückt.
Die detaillierten Forderungen vom Verein zur Förderung des Netzwerkes FAIRsorgen! – Wirtschaften fürs Leben kannst du im FAIRsorgen! Konjunkturpaket nachlesen.
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